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Alternativer Medienpreis

Preisverleihung am 16. Mai in Nürnberg

Alternativer Medienpreis

186 Beiträge wurden eingereicht - dju ist Sponsor

Neun Gewinner(innen) wird es beim Alternativen Medienpreis 2014 geben. Die Nominierungen in den Kategorien Print, Internet, Audio/Hörfunk, Video/Film und Medienkritik stehen fest. Die Preisträger des Jahres 2014 werden am 16. Mai um 20 Uhr in der Nürnberger Akademie geehrt. Die dju unterstützt diesen Wettbewerb als Sponsorin.

Die Vorjury des Alternativen Medienpreises 2014 hat 24 Einsendungen in den vier Kategorien Print, Internet, Audio und Video sowie drei für den Sonderpreis Medienkritik nominiert. Aus den nominierten Beiträgen wählt die Jury derzeit die neun Preisträger des Jahres 2014 aus. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Bewerbungen um ein Drittel gestiegen. 186 Einsendungen gingen für den Alternativen Medienpreis 2014 ein: 59 in der Kategorie Print, 47 im Bereich Online, 42 Beiträge in der Sparte Audio, 27 in der Kategorie Video und 11 Einsendungen für den Sonderpreis Medienkritik. "Das sind so viele wie nie zuvor", freut sich Wettbewerbskoordinator Peter Lokk von der Nürnberger Medienakademie. Bei der Preisverleihung setzt Jazzer Horst Faigle setzt musikalische Akzente auf der Marimba. Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: www.alternativer-medienpreis.de

Nominiert in der Kategorie Print sind Nicole Koller mit ihrer Reportage über das kostenlose Online-Spiel moviestarplanet.de, Tobias Ossyra mit "Schöne Schamlippen, straffe Hodensäcke" und Tiemo Rink für den Beitrag "PR-Katastrophe für Shell". In die engere Auswahl kamen: Henning Bleyl mit "Wo Adolf noch regiert", Fabienne Kinzelmann mit der Reportage über die Ehe mit einem transsexuellen Partner (tonic-magazin.de), Claudia Flach mit der Reportage über den illegalen Einwanderer Khalid (autonic-magazin.de) sowie Jan Rübel mit "Landgrabbing in Ostdeutschland" (zeitenspiegel.de).

Martin Auer wurde mit "dort! Die Februarkämpfe 1934", Elwira Szyca mit "Das denke ich", Gabriele Fischer mit "NSU-Watch", Patrice Fuchs mit "Familie rockt" und Mark Heywinkel mit "Auf ein Bier mit..." in der Sparte Internet nominiert. Jan Strozyk ist mit "geheimerkrieg.de", Jennifer Töpperwein mit "youpod.de" in der Auswahl. Im Bereich Audio hat die Vorjury Alexandra Distler mit ihrem Beitrag "Unsere Welt. Wie die queere Community in Kiew um Akzeptanz kämpft" und Ulla Lachauer mit "Steppenbeben - Augenzeugen der sowjetischen Atomwaffenversuche", gesendet auf Deutschlandradio, ausgewählt. Nominiert wurden Everina Brink mit einer Sendung des evangelischen Gymnasiums Nordhorn auf der Ems-Vechte-Welle, Martina Groß "Das Wunder von Modragon" sowie Ingo Leindecker mit dem Hörstück "Todableiter - Überleben und Tod, Masse, Macht und Gewalt".

In der Auswahl der Kategorie Video sind Arta Ramadani (für die Sendung NANO) mit dem Beitrag "Aberglaube - volle Vernunft voraus" (ZDF/3 Sat), Karin de Miguel Wessendorf mit "Weniger ist mehr" (ARTE) und Michael Grytz mit "Gegen den Strich - Massentierhaltung" (WDR). Dominik Painsi wurde mit dem Beitrag "Alles Linkswalzer, Bericht über die Proteste gegen den Akademikerball in der Wiener Hofburg" (Okto TV) nominiert. Mit "Hungerlohn am Fließband" (ARD) sind Jürgen Rose / Claus Hanischdörfer mit dabei. Für seinen "Blog zur WDR-Klage" nahm die Vorjury Marvin Oppong in die Auswahl für den Sonderpreis Medienkritik. Astrid Freyeisen wurde für "Das Geschäft mit der Geschichte" (BR), Philipp Wurm für "Shitstorm" nominiert. (3134 Zeichen)

Der Alternative Medienpreis zeichnet seit 15 Jahren Journalistinnen und Journalisten aus, die Themen mit neuen Ansätzen oder medienübergreifend behandeln. Ausdrücklich erwünscht sind Beiträge, die gesellschaftliche Missstände kritisch durchleuchten und Themen aufgreifen, die von den großen Medien vernachlässigt werden.