Themen

KI in den Medien

Webkonferenz mit Professor Markus Kaiser

Künstliche Intelligenz in den Medien

Sind Jobs bedroht? Oder kann Software Journalismus unterstützen?

In diesen Tagen hat Microsoft verkündet, dass es sein News-Portal MSN.com in Zukunft durch Künstliche Intelligenz kuratieren lassen wird. Kann das funktionieren? Kostet Roboterjournalismus zahlreichen Journalist*innen den Job?

Diese Fragen liefern - unter anderem - Gesprächsstoff für eine für alle Interessierten aus Medienberufen offene Webkonferenz mit dem Kommunikations-Wissenschaftler Markus Kaiser. Beginn ist am Donnerstag, 9. Juli 2020, um 19.30 Uhr.

Der Professor der Technischen Hochschule Nürnberg lehrt schwerpunktmäßig in den Bereichen Medieninnovationen, digitaler Journalismus, Eventmanagement und Change Management. Mit Roboterjournalismus beschäftigt er sich in vielfältiger Weise. Unter anderem hat Markus Kaiser, der seine journalistische Karriere bei der Nürnberger Zeitung gestartet hat, in Sachen digitales Publizieren zahlreiche Publikationen vorgelegt. Außerdem hält er Vorträge zum Thema, zuletzt unter anderem über "Ethische Standards für Roboterjournalismus".

In der von Klaus Schrage von der dju Mittelfranken moderierten Konferenz wird es zunächst um eine Bestandsaufnahme der heutigen Möglichkeiten von maschinellem Journalismus gehen. Vor allem aber soll ein Blick in die Zukunft geworfen werden. Markus Kaiser erwartet ganz neue Einsatzmöglichkeiten für die entsprechende Software. Er meint, dass die Debatte über Robotoerjournalismus falsch geführt wird. Dieser sollte nicht als Zerstörer von menschengemachtem Journalismus, sondern als dessen Bereicherung und Ergänzung gesehen werden.

Wer an der Webkonferenz teilnehmen möchte, meldet sich bis einschließlich Mittwoch, 8. Juli 2020, unter djunuernberg@email.de  oder bei dju-Sprecher Klaus Schrage unter klaus.schrage@pressenetz.de. Er/Sie bekommt dann die Zugangsdaten zugeschickt. Da die Teilnehmerzahl begrenz ist, empfiehlt sich eine rasche Rückmeldung.