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Spannende Begegnung

Journalisten aus Wladimir zu Gast bei uns

Spannende Begegnung

Veranstaltungen am 18. März in Erlangen und am 20. März in Nürnberg

Wie arbeitet und lebt es sich als Journalist_in in Russland? Welche Schwerpunktthemen haben dortige Medien, wie unterscheiden sich die Berichterstattung, aber auch die Arbeitsweise, von jener unserer Medien? Um diese Fragen wird es bei einer Begegnung mit Medienschaffenden aus Wladimir gehen.

Zwei öffentliche Veranstaltungen sind geplant: Am Montag, 18. März 2019, um 19.30 Uhr im Club International der Volkshochschule Erlangen, Friedrichstraße 17. Das Thema lautet: „Russische Medien – Wie frei ist die Presse in Wladimir?“. Das Gespräch moderiert Georg Escher, Mitglied der Politikredaktion der Nürnberger Nachrichten.

Journalistische Gäste aus Erlangens Partnerstadt - und damit auch Teilnehmer am Podiumsdiskussion - sind Julia Kusnezowa, Karina Romanowa und Andrej Liwschiz.Julia Kosnezowa ist Chefredakteurin des ehemals staatlichen, heute aber privaten Senders TV6. Dieser bietet ein regionales Programm, wobei unsere Kollegin aus Wladimir auch die Nachrichten moderiert. Sie sagt: "Meine Arbeit ist die Allerbeste!".

Die studierte Psychologin Karina Romanowa arbeitet bei Gubernia 33, einem vor fünf Jahren gegründeten staatlichen Sender. Sie ist dort unter anderem für den Internetauftritt zuständig. Nikolaj Liwschiz schließlicharbeitet als Chefredakteur von Prisyw, einer Zeitung, die Ende Juli 2017 zum hundertjährigen Jubiläum ihres Bestehens ihre Druckfassung einstellte und seither nur noch als Internetzeitung mit Stream-Diensten und TV-Angeboten erscheint. Begleitet wird die journalistische Troika von Wjatscheslaw Kartuchin, Direktor der Akademie für Verwaltung und Wirtschaft der Region Wladimir.

Ein spannender Diskussionsabend dürfte sich am Mittwoch, 20. März 2019, ab 20 Uhr in der Nordkurve, dem Domizil der Neuen Deutschen Medienmacher in der Rothenburger Straße 51a in Nürnberg entwickeln. Den einige der heimischen NDM-Mitglieder haben ihre familiären Wurzeln in den Länder der früheren Sowjektunion.

An diesem Abend sollen vor allem die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten in der Arbeitsweise von Journalistinnen und Journalisten in Russland herausgearbeitet werden. Welche Schwerpunktthemen haben dortige Medien, wie unterscheidet sich die Berichterstattung von jener deutscher Medien? Um diese Fragen wird es bei einer Begegnung mit Medienschaffenden aus Wladimir gehen. Die Diskussionsleitung übernehmen NZ-Redakteurin Ella Schindler und dju-Sprecher Klaus Schrage.

Zu beiden Veranstaltungen sind alle Interessierten eingeladen.

Nähere Informationen zur Freundschaft von Erlangen undWladimir sowie zur bevorstehenden Begegnung bietet der Partnerschaftsblog.