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ver.di kämpft für Solos

Corona-Krise bedroht die Kultur

ver.di kämpft für Solos

Proteste wirken: "Unternehmerlohn" könnte helfen

In der Corona-Krise waren die selbstständigen Kulturschaffenden, darunter auch die freien Journalist*innen, von der Politik lange Zeit völlig übersehen. Ausdauernde Lobbyarbeit und öffentliche Proteste, die auch von ver.di und der dju unterstützt werden, zeigen nunmehr Wirkung.

 Eine beeindruckende Demonstration mit zahlreichen bekannten Akteuren aus der heimischen Kulturszene hat in Nürnberg stattgefunden. "Es wird Zeit, dass der Regierung Feuer unterm Hintern gemacht wird“, hieß es aus den Reihen der Kulturschaffenden auf und hinter der Bühne. Heinz Wraneschitz, Co-Landessprecher der dju, hat die Kundgebung in der Bayerischen Staatszeitung ausführlich geschildert. Hier der Link:

https://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/wirtschaft/detailansicht-wirtschaft/artikel/der-regierung-feuer-unterm-hintern-machen.html#topPosition

Begrüßt wird von ver.di Bayern begrüßt die angekündigte Berücksichtigung von „Unternehmerlohn“ von Soloselbstständigen in der künftigen Corona-Wirtschaftshilfe für Klein- und Mittelunternehmen (KMU). „Genau das hatten wir Selbstständigen in der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di seit Beginn der Corona-Schutzmaßnahmen immer wieder gefordert – bislang ohne Erfolg“, erklärte Willi Nemski, Sprecher des Selbstständigenrats von ver.di Mittelfranken.

Warum diese Maßnahme so wichtig und auch angebracht ist, wird in diesem Artikel erklärt:

https://bayern.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++5d4b76d8-152e-11eb-9dc9-001a4a16012a?fbclid=IwAR1FSt2JGLyok6VMLJmuISg8OWw3OXxZ7iB6bllIYEb5qNWHbhnievYkyz8

Aus Sicht der dju wird den soloselbstständigen Kulturschaffenden zumindest ein Stück weit Hoffnung gegeben. Wir fordern, dass den Ankündigungen seitens der Politik umgehend konkrete Maßnahmen folgen. Gedauert hat es damit ja schon viel zu lange.

kls